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Die Vergewaltigung

Die Vergewaltigung ist rechtlich gesehen eine schwere sexuelle Nötigung, bei der unter Drohung oder Anwendung von Gewalt, Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder unter Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer der Einwirkung des Täters schutzlos ausgeliefert ist, der Täter mit dem Opfer den Beischlaf vollzieht oder ähnliche sexuelle Handlungen an dem Opfer vornimmt oder an sich von ihm vornehmen lässt, die dieses besonders erniedrigen, insbesondere, wenn sie mit einem Eindringen in den Körper verbunden sind.

Die Abgrenzung der Vergewaltigung zur sexuellen Nötigung geschieht durch das Eindringen in den Körper. Dies kann sowohl beim Täter als auch beim Opfer oral, vaginal und anal geschehen. Unter den Tatbestand der Vergewaltigung fällt demnach zum Beispiel auch, wenn der Täter den Penis des Opfers in den Mund aufnimmt.

Den Straftatbestand regelt §177 StGB. Die Mindeststrafe für sexuelle Nötigung liegt bei 6 Monaten für minder schwere Fälle. Die Strafe für Vergewaltigung liegt bei mindestens zwei Jahren.

Die Verjährungsfrist für sexuelle Nötigung und Vergewaltigung beträgt 20 Jahre.

Sexuelle Nötigung und Vergewaltigung gehören zu den anspruchsvollsten Verfahren überhaupt. Sie betreffen die Existenz der Beteiligten. Als auf das Sexualstrafrecht spezialisierte Anwältin mit jahrelanger Prozesserfahrung kenne ich die rechtlichen und emotionalen Besonderheiten bei Sexualdelikten und vertrete Sie mit dem Ziel, das für Sie bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Hilfe vom Anwalt bei Vergewaltigung

Sie wollen Ihre Vergewaltigung anzeigen und sich durch Anklage wehren? Die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Verfahrens ist höher, wenn Sie es schaffen, zeitnah zur Tat einen Anwalt aufzusuchen. Auch wenn es schwer ist, erhöhen Beweise und Dokumentation von Verletzungen die Aussicht auf eine Verurteilung.

Vergewaltigungsvorwurf

Wurden Sie wegen einer Vergewaltigung angezeigt, machen Sie keine Aussagen in Abwesenheit eines Anwalts. Auch nicht, wenn Ihnen mit Festnahme und Durchsuchung gedroht wird. Ihre Aussage wird protokolliert und für ein eventuelles späteres Verfahren verwendet. Gerade bei Vergewaltigung könnte Ihr Verfahren dadurch negativ beeinträchtig werden.